Donnerstag, 15. November 1990

Schreiben an die Leser

November 1990
Liebe Leser und Freunde der Deutschen Volkshochschule,

wieder geht ein Jahr zu Ende. Es hat unserem Volk neben viel Schwerem auch eine große Freude gebracht: die staatliche Vereinigung mit Mitteldeutschland, von der aus wir eine Wiederbelebung alles Wirkens für die deutschen Belange erhoffen, zu der wir auch beitragen wollen.

So sehen wir eine wichtige Aufgabe darin, unsere Zeitschrift auch den dafür Aufgeschlossenen in Mitteldeutschland bekannt und verfügbar zu machen. Da von jeder Folge eine bestimmte Anzahl von zusätzlichen Exemplaren gedruckt werden, stehen genügend (Werbe-)Hefte für diesen Zweck zur Verfügung. Bitte nennen Sie uns doch Anschriften mitteldeutscher Familien, von denen Sie ein Interesse annehmen können. Doch einfacher wäre es, wenn Sie selbst je einen Satz (z. B. der letzten fünf) Folgen bei uns anfordern (die wir gern kostenlos abgeben), um diese dann selbst an Freunde und Bekannte in Mitteldeutschland zu senden.

Wir erinnern an dieser Stelle auch wieder daran, daß jüngere Leser (Schüler, Lehrlinge und Studenten) die Deutsche Volkshochschule kostenlos beziehen können.

Auf das Ergebnis unserer Arbeit in Gestalt der Folgen des vergangenen Jahres glauben wir, - vor allem angesichts der bescheidenen Zahl an Mitarbeitern und Autoren - mit einer gewissen Genugtuung sehen zu können. Wir haben eine Reihe von Themen behandeln können, die uns für die Volkserhaltung im Sinne der Gotterkenntnis Ludendorff wesentlich erscheinen. Dabei konnten wir auch mehr als früher unserem Ziel entsprechen, die Hefte dadurch vielseitiger zu machen, daß wir in jeder Folge mehrere Themenbereiche zu Wort kommen lassen. So soll auch weiter unser Ziel sein, grundlegend wichtige, über dem Tagesgeschehen stehende wissenschaftlich-philosophische Beiträge im Sinne der Zielsetzung der Deutschen Volkshochschule in verständlicher und abwechslungsreicher Weise darzustellen.

An dieser Stelle sei auch Gelegenheit genommen zu erläutern, welche Ziele die etwas anspruchsvolleren, weil umfangreicheren und wohl auch schwierigeren Aufsätze, wie die über das Anthropische Prinzip (Folge 62 - 1989) und das Quantenvakuum (Folge 67 - 1990) haben. Es handelt sich hier um „Jahrhunderterkenntnisse“ einer so reichen, überraschenden und tiefgehenden Übereinstimmung und Ergänzung zwischen Ergebnissen der modernen Naturwissenschaften und der Gotterkenntnis, wie sie zur Zeit der philosophischen Schau Mathilde Ludendorffs noch nicht möglich waren. Aufsätze dieser Art können wohl ihrem Gehalt nach als Ergänzung oder Erläuterung zu den philosophischen Werken angesehen werden und sollten unseres Erachtens auch in zehn oder zwanzig Jahren noch gültig und frisch sein. Sie werden auch in kommenden Beiträgen genauer ausgeführt werden, wie sie auch auf den Herbsttagungen Gegenstand ausführlicher Erörterung in Vorträgen und Aussprachen waren und sein werden.

Mit diesen Beiträgen hoffen wir, in eine weitere (auch wissenschaftliche) Öffentlichkeit hineinwirken zu können, und sind unseren Lesern dankbar, daß sie über den Bezug und damit die Sicherung des Bestehens der Zeitschrift dazu beitragen, daß solche Einsichten überhaupt veröffentlicht werden und dazu dienen können, das Vertrauen zur Gotterkenntnis zu wecken und zu verbreiten.

Wir danken auch herzlich für die vielen kleineren und größeren Spenden, ohne die wir unsere Arbeit nicht hätten leisten können. Wir bitten zugleich um Verständnis dafür, wenn wir uns entsprechend der knappen Zahl von (anderweitig berufstätigen) Mitarbeitern bisher nicht immer oder nur verspätet für die Spende bedanken konnten. Wir bitten auch weiterhin um Ihre Mitarbeit in dieser oder anderer Weise.

Das bisherige Herstellungsverfahren der Zeitschrift im Lichtsatz ist nicht über die Bezugsgebühren allein finanzierbar; das war nur über Spenden möglich. Obwohl die Bezieherzahl auch in den letzten Jahren seit dem Tode von Werner Preisinger im wesentlichen aufrecht erhalten werden konnte, führte das Ableben mancher älterer, spendenfreudiger Bezieher und die Umschichtung auf jüngere Leser zu einem Rückgang der Spenden.

Wir beabsichtigen daher, in Zukunft den Satz in einer der für Computer eingerichteten Frakturschriften selbst vorzunehmen, und diese dann im Offsetverfahren drucken zu lassen. Die Druckkosten einer Folge würden bei diesem Verfahren - bei einem unseres Erachtens noch gut annehmbaren Erscheinungsbild - gegenüber dem jetzigen etwa halbiert und könnten durch die Bezugsgebühren gedeckt werden. Voraussetzung hierfür ist die Anschaffung eines Computers.

Bitte wirken Sie unter den durch die "geschichtlichen" Ereignisse gegebenen Möglichkeiten auch weiterhin tatkräftig an unserer schönen und großen Aufgabe der Volkserhaltung und Gotterhaltung mit.

Mit herzlichen Grüßen zum Jahreswechsel und guten Wünschen für das Jahr 1991
Die Deutsche Volkshochschule e. V.



Abb.: Die Zeitschrift "Die Deutsche Volkshochschule" ist seit 1979 in über 150 Folgen erschienen 


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Dezember 1992

In den Folgen des vergangenen Jahres konnten wir eine Fülle von Themen behandeln, die uns für Lebens-, Volks- und Gotterhaltung im Sinne der Gotterkenntnis Ludendorff besonders wichtig erschienen. Wir hoffen, daß auch unser Bemühen um bessere Verständlichkeit und mehr Vielseitigkeit der Themenbereiche deutlich wird. Wir freuen uns auch, berichten zu können, daß die jährliche Herbsttagung der Deutschen Volkshochschule in diesem Jahr mit einer weiter erhöhten Teilnehmerzahl stattfinden und wichtige Themen in der Form von Vorträgen mit Aussprachen vermitteln konnte.

Unsere Zeitschrift hat Wesentliches auszusagen; wir hoffen, daß sie mit weiterer Verbreitung wichtige Beiträge zu den großen und lebenserfüllenden Aufgaben der Volkserhaltung und der Gotterhaltung leisten kann.

Es sollte vielleicht darauf hingewiesen werden, daß außer der Deutschen Volkshochschule keine andere Zeitschrift ganz und ausschließlich der philosophischen Erkenntnis von Mathilde Ludendorff und ihrer reichen Wechselwirkung mit den heutigen Natur- und Kulturerkenntnissen gewidmet ist. Nur in der dauernden Auseinandersetzung mit den Lebensfragen unserer und früherer Zeit und durch ihre fruchtbaren Antworten kann die Gotterkenntnis lebendig bleiben.


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Juli 1993

Sehr geehrte Leser,
liebe Freunde der Deutschen Volkshochschule,

wie Sie ja wissen, erfüllen alle Mitarbeiter der Deutschen Volkshochschule ihre Aufgaben ehrenamtlich, d. h. neben ihrem Beruf, ihrer Familie und sonstigen Verpflichtungen. Aus diesem Grund, und infolge der kleinen Zahl der Mitarbeiter wird jedem von uns ein erheblicher Einsatz abgefordert. Andererseits stellen wir an die wissenschaftliche und philosophische Richtigkeit aller Beiträge unserer Zeitschrift und unserer Tagungen erhebliche Ansprüche, von denen wir nicht abrücken wollen. Wir bitten um Verständnis, wenn in der Vergangenheit aus solchen Gründen Folgen unserer Zeitschrift nicht immer rechtzeitig erscheinen konnten. Andererseits glauben wir auch, ein wenig stolz darauf sein zu können, noch jedes Jahr 6 Folgen unserer Zeitung mit zeitlos gültigem Inhalt und in einer doch angemessenen Form herausgebracht zu haben. Wir meinen auch, daß man diese philosophischen Abhandlungen nirgendwo anders finden kann, so daß unserer Zeitschrift bisher nicht ersetzbar zu sein scheint.

Zu unserem Bemühen gehört auch das ansprechende, äußere Erscheinungsbild der Zeitschrift, insbesondere das Schriftbild. Wir bitten Sie auch weiterhin, unsere Arbeit und damit das Überleben der Deutschen Volkshochschule durch Ihre Unterstützung zu sichern.

In der festen Überzeugung, daß uns dies gemeinsam durch unseren Einsatz und Ihre Unterstützung gelingen wird, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
Die Deutsche Volkshochschule e. V.


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November 1995

Ein Wort an unsere Leser

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und auch für eine ganze Reihe von Zuschriften. Diese sind immer willkommen, weil sie uns neben den Gesprächen auf der Herbsbsttagung einen wichtigen Widerklang der Beiträge geben. Die so gegebenen Anregungen werden in praktisch allen Fällen aufgenommen und gehen in die weiteren Zeitschriftenbeiträge ein, auch wenn dies nicht immer offensichtlich ist.

Ein wiederholter Leserwunsch ist der nach einer leichter verständlichen Darstellung mancher Aufsätze, insbesondere von Hermin Leupold. Dieser Wunsch ist natürlich das Anliegen und ernste Bemühen aller Verfasser von Beiträgen unserer Zeitschrift. Es gibt jedoch  Stoffinhalte, die weniger anschaulich sind als andere. Dazu gehören etwa die sehr unanschaulichen Zusammenhänge bei der Bestätigung von Aussagen der Philosophie von M. Ludendorff über die Entstehung des Urstoffes in und aus dem Äther durch moderne naturwissenschaftliche Erkenntnisse über das Quantenvakuum und seine Rolle in der Weltentstehung. Auch Kants Erkenntnisse sind nicht ganz einfach darzustellen; man vergleiche hier einmal ganz objektiv, wie verschiedene Autoren sich dabei "die Zähne ausgebissen haben".

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals darauf hinweisen, daß die Deutsche Volkshochschule wohl die einzige Zeitschrift ist, die die Philosophie von Mathilde Ludendorff ganz und gar allen Bereichen der heutigen Erkenntnis und der heutigen Lebensfragen gegenüberstellt und an diesen prüft. Damit erfüllt sie eine dringende, aber bisher kaum erfüllte Forderung der Philosophin an die späteren Generationen. Und bei diesem hohen Anspruch einer Auseinandersetzung mit dem ganzen Wissen unserer Zeit können auch schwierige Fragen nicht ausgespart werden, wobei wir aber überzeugt sind und uns bemühen, daß diese doch auch jedem wirklich Aufgeschlossenen, wenn vielleicht auch mit einigem geistigen Aufwand, zugänglich sind.

Wir bitten unsere Leser also zu beachten, daß die Deutsche Volkshochschule auch diese zweite Aufgabe der Klärung neben der der Belehrung und zugleich mit ihr wahrnimmt.

Wilhelm Schäfler
(für die Schriftleitung)

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe und besinnliche Weihnachten und ein gesundes, gutes Neues Jahr.

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